Google Advertising Professional

Google bietet für sein Adwords Programm eine Zertifizierung zum GAP (Google Advertising Professional an) an, die verifiziert, dass man sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt hat.

Bei diesem Test handelt sich um eine Prüfung, die Online abgelegt wird.
Voraussetzung für die absolvierung sind:

  1. Der erste Schritt ist die Anmeldung zum Programm. Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen. Außerdem erklären Sie, dass Sie nicht gegen diese Nutzungsbedingungen verstoßen.
  2. Die zweite Voraussetzung ist die Verwaltung von mindestens einem AdWords-Konto – Ihr eigenes oder das eines anderen Nutzers – unter “Mein Kundencenter” für 90 Tage.
  3. Die dritte Voraussetzung erfordert, dass sich Ihre Gesamtausgaben für das oder die Konten unter “Mein Kundencenter” innerhalb von 90 aufeinanderfolgenden Tagen auf mindestens 1.000 US-Dollar bzw. den äquivalenten Wert in Ihrer Währung belaufen.
  4. Die Ablegung der Prüfung zum Google Advertising Professional ist die letzte Voraussetzung. Wir empfehlen Ihnen, die Prüfung erst abzulegen, wenn Sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. Sie können die Prüfung jedoch prinzipiell jederzeit ablegen.

Um die Prüfung erfolgreich abzulegen, ist es Sinnvoll den kompletten Adwords Learning Center durch zu arbeiten und alle Testszu machen. Da sich immer wieder etwas ändert, sollte dies vor jedem neuen Ablegeneiner Prüfung (muss nach 2 Jahren erneuert werden) erfolgen.

Da Google anscheinend nicht so viel wert auf eine gute übersetzung vom Englischen ins Deutsche legt, sollte man (wenn man der englsichen Sprache mächtig ist) den Leraning Center und den Test auf Englisch absolvieren.

In der Deutschen übersetzung sind Fragen zum Teil sehr undeutlich formuliert oder es fehlt ein ganzer Teil der Fragenstellung, so dass die Beantwortung zum “Google Lotto” wird.

Der Test umfasst 110 Fragen, die man mittels Multiple Choice innerhalb von 90 Minuten beantworten muss. Als Bestanden gilt er, wenn man mindestens 75% erreicht. Es ist jedoch hinter uninteressant, ob der Test mit 75,1% oder 99%  (100% wird wohl sowieso niemand erreichen) bestanden wurde, da diese Angabe hinterher nirgendwo auftaucht.

Google macht 17 Mrd Umsatz mit AdWords

Google AdWords sind auf den Meisten Websites zu finden, nicht nur bei Google selbst. Bleibt die spannende Frage: Wie hoch ist der Gewinn, den Google mit den unterschiedlichen Anzeigen auf Internetseiten erzielt? Eine Meldung der amerikanischen Börsenaufsicht SEC bringt nun Licht ins Dunkel.

Mit der Einführung von AdWords gab Google im Oktober 2000 die Werbefreiheit auf. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden im Internet für Werbezwecke ausschließlich grafische Banner eingesetzt, und viele Werbeprofis und Strategen zweifelten zunächst am Erfolg der Google AdWords. Allerdings dauerte es  nicht lange, bis die ersten Nachahmer auf den Markt kamen. Zu gigantisch schienen die Umsatzmöglichkeiten, auch wenn sich Google diesbezüglich bedeckt hielt.

Laut Wikipedia hat Google Inc. mit gesponserten Links bereits 2002 weltweit rund 294 Millionen US-Dollar umgesetzt, Yahoos zugekaufte Tochterfirma Overture sogar 667 Millionen. Eine Studie von 2003 schätzte, dass der Weltmarkt für solche gesponserten Links bis 2007 auf rund sieben Milliarden US-Dollar anwachsen würde.

Google übertrifft aber seine Spekulationen

Mit seinem AdWords-Programm erziehlt google ein Vielfaches der erwarteten Umsätze. Dies wurde durch eine Meldung der Börsenaufsicht SEC bekannt. Nach deren Angaben hatte Google Im Jahr 2007 eine Million Werbekunden. Durchschnittlich geben diese jährlich für Werbekampagnen Summen in der Höhe von 16.000 US-Dollar aus. Damit erzielte allein  Google im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 16 Milliarden Dollar mit AdWords – . Dies ist mehr als doppelt so viel, was die Studie 2003 für den Umsatz prognostiziert hat.

Geht man von von jährlichen Steigerungsraten der Google Werbekunden ergeben sich für 2008 zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Werbekunden. Google sollte 2008 einen Umsatz von etwa 24 Milliarden US-Dollar oder 17 Milliarden Euro  durch Google AdWords erzielt haben. Bleiben trotz der weltweiten Wirtschaftskrise die Ausgaben der Werbekunden relativ konstant, kann für 2009 mit rund 30 Milliarden US-Dollar Umsatz gerechnet werden.

Quelle: http://open.pressnetwork.de/stories/medien/31000.html

Die Grenzen des Internet-Marketings 2.0

Die Nutzung des Internets zu Vertriebs- und Marketingzwecken hat sich lange Zeit in rechtlichem Neuland bewegt, was mehr oder minder lautere Methoden zur Kundengewinnung zur Folge hatte. Zwar hat die deutsche Rechtsprechung mittlerweile eine Reihe von Aspekten geklärt, dennoch gibt es im Internet-Marketing nach wie vor Fallstricke für Anbieter von Waren und Dienstleistungen.
Gerade wegen der Entwicklung des Internets von einer reinen Präsentationsplattform bis hin zur sozialen Kommunikationsplattform ergeben sich neue Fragen. War es früher die “Web-Visitenkarte”, mit denen ein Unternehmen auf sich aufmerksam machte so ist es nun die “Community”, also eine Gemeinschaft vongleichgesinnten Nutzern, die den Schlüssel zum Kunden darstellt. Es ist also nicht mehr die Internet-Seite, die den Kunden generiert, es ist der Mix eines Agierens auf unterschiedlichen Plattformen, der die größte Aufmerksamkeit erzeugt.

  1. Google AdWords und AdSense erfassen die von Benutzern der Suchmaschine eingegebenen Suchbegriffe und bieten neben unterschiedlichen  Suchergebnissen auch Internetseiten mit ähnlichen Produkten und Dienstleistungen an. Über Optimierungsfunktionen auf der Internetplattform lassen sich die Trefferquoten optimieren. Strittig ist, in wie weit Markennamen bei dieser Suche benutzt werden dürfen.
  2. In themenbezogenen Foren und Blogs, in denen Benutzer oder auch Produktentwickler ihre Erfahrungen austauschen, treten Unternehmen offen als Förderer und Sponsoren, aber oft verdeckt als “Tippgeber” auf. Unternehmen nutzen Foren und Blogs zur Kommunikation über Produkteigenschaften, aber auch für Feedback von Kundenseite.
  3. Auf YouTube kann ein Unternehmen zielgruppengerechte Videos präsentieren, deren Kosten für Produktion und Verteilung gemessen an der erreichbaren Zielgruppe unschlagbar niedrig sind.
  4. In Verbraucherforen (z.B. ciao.de) können Unternehmen einerseits Ideen für die Produktverbesserung sammeln, andererseits aber auch (inkognito) die eigenen Produktbewertungen verbessern.
  5. Benutzerprofile auf sozialen Plattformen wie Xing oder Facebook dienen dem Austausch gleichgesinnter, aber auch Unternehmen zur direkten Kundenansprache oder Mitarbeiterwerbung.
  6. Nicht zuletzt ist das Suchmaschinen-Ranking immer noch eines der wichtigsten Instrumente, Aufmerksamkeit potentieller Käufer zu gewinnen. Durch die Verbesserung von Algorithmen der Anbieter von Suchmaschinen ist das reine “Metatagging” nicht mehr ausreichend für eine Verbesserung des Suchergebnisses, aber zahlreiche Methoden (wie “Google-Bombing”, Cross-Linking) dienen der Verbesserung des Rankings.
  7. Virales Marketing schließlich nutzt diese Möglichkeiten gleichermaßen. Hier steht der “Hype”, also die gesteigerte Aufmerksamkeit einer Community im Vordergrund. Gelingt es einer Firma, ein Medium so zu gestalten, dass es als “Geheimtipp” im Internet empfohlen wird, weil  es lustig und gut gestaltet sowie informativ ist, so ist das Konzept des viralen Marketing absolut aufgegangen. Bisweilen kommt diese Form des Marketing sogar ganz ohne Herstellernennung aus.

Quelle: http://www.openpr.de/news/314722/Internet-Marketing-2-0-wo-sind-die-Grenzen.html

SEO-Profis auf Kreta

Aus aktuellem Anlass für Seo-Interessierte: Seo – Spezialisten werden auf Kreta in ausgebildet

Innerhalb der digitalen Wirtschaft herrscht im Gegensatz zu den Meisten anderen Branchen ein gutes Arbeitsmarkt Klima. Die Internet-Branche ist geprägt durch Innovationen und neue Märkte mit enormen Entwicklungspotential. Doch so schnell die Branche auch wächst, so groß ist auch die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Ein Münsteraner Start-up-Unternehmen bietet eine entsprechende Berufsqualifizierung im Arbeitsumfeld der Suchmaschinenoptimierung, oder kurz SEO,  an.

„Unser Ziel ist eine bedarfsorientierte und praxisrelevante Ausbildung“, so der Geschäftsführer der seoFactory GmbH, Tom Müller. Dass der Bedarf besteht, zeigen die aktuellen Wirtschaftsdaten des Bundesverbandes Digitaler Wirtschaft(BVDW). Demnach sind die Angestelltenzahlen in Internet-Agenturen und -Dienstleistern im vergangenen Jahr um 10% gestiegen – und die Tendenz ist weiter steigend. „Doch reines Fachwissen allein reicht heutzutage nicht mehr aus. Vielmehr sind in der IT-Branche Talente gefragt, mit denen man neue Wege beschreiten kann. Diese wollen wir finden und fördern“ führt Müller weiter aus.

In einem 3monatigen Intensiv-Praktikum auf der Insel Kreta erarbeiten die Nachwuchs-SEOs eigene Projekte und entwerfen individuelle Strategien für suchmaschinenoptimierte Websites – getreu dem Motto „Learning by Doing“. Hierfür wurde ein kretisches Feriendorf zum Schulungszentrum umfunktioniert. Die reizvolle Umgebung entschädigt für teilweise lange Arbeitszeiten am PC. Doch nicht jeder ist bereit für drei Monate seinen routinierten Alltag zu verlassen. „Wer sich auf diese Herausforderung einlässt, beweist Persönlichkeit und Flexibilität – die absoluten Must-Haves in der IT-Branche.“, verdeutlicht Marco Krahmer, Head of Marketing and Sales, die Anforderungen an die 35 internationalen Praktikanten.

Inzwischen sind die ersten drei Wochen des Praktikums verstrichen. Die unterschiedlichsten Grundlagen-Seminare sind beendet und die Teilnehmer starten in ihre intensiven Praxisphasen mit Typo3, DokuWiki, WordPress, Pluck & Co. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Schulung ein Erfolg wird. Die Praktikanten sind engagiert und bilden eine erfolgversprechende Gemeinschaft“, freut sich Krahmer über den gelungenen Start.

Gast-Referenten aus verschiedenen Marketing- und IT-Bereichen legen in ihren Vorträgen und interdisziplinären Workshops besonders viel Wert in Bezug auf die Alltagspraxis. So informieren die Experten über Web-Analysen und Conversion-Optimierung, erarbeiten Beispiele für suchmaschinenoptimierte Landingpages und vermitteln das nötige Know-How um die Stärken und Schwächen einer Website im Hinblick auf SEO herauszustellen. Zusätzlich wird aber auch der kreativen Textgestaltung durch weitere Spezialisten große Bedeutung beigemessen, denn nicht zuletzt der optimale Einsatz von Keywords und konsequent darauf ausgerichteter Textinhalte entscheidet schließlich über die Platzierung innerhalb der Suchmaschinenlisten und damit über den Erfolg einer Website.

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung auf Kreta erhalten die Absolventen ein Zertifikat, mit dem sie sich auf dem Arbeitsmarkt präsentieren können. Bisher gibt es keine staatlich zertifizierte SEO-Ausbildung, die durch einheitliche Ausbildungsstandards geregelt wird. Ein großer Teil der späteren Fachkräfte und Spezialisten gelangt als Quereinsteiger in den Online-Marketing-Bereich. Diesem Trend will das Unternehmen aus Münster entgegenwirken. „Mit dieser Qualifizierung gehen wir neue Wege. Einige Agenturen haben schon im Vorfeld ihr Interesse bekundet und möchten bereits während der Maßnahme mit dem Rekruting starten“ erläutert Krahmer die guten Berufsperspektiven der Teilnehmer.
Weitere Informationen zur SEO-Ausbildung unter www.seofactory.de oder unter http://blog.seofactory.de